Elizabeth I., geboren im Jahr 1533, war das fünfte und letzte Mitglied der Tudor-Dynastie und regierte England von 1558 bis 1603. Die über 40 Jahre andauernde Regentschaft von Elizabeth I. ging als „Elisabethanisches Zeitalter“ in die Geschichte ein. Sowohl Großbritanniens Kunst als auch die Kultur erreichten unter Elizabeth I. neue Höhepunkte: Der Komponist John Dowland setzte mit seinen Madrigalen und Lautenwerken neue Maßstäbe in der Musik, Francis Bacon wurde mit seinen philosophischen Schriften zum Gründervater des Empirismus.
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Vor allem aber die Schauspielkunst erblühte unter Elizabeth I. Mit den „Queen Elizabeth‘s Men“ rief sie sogar ein eigenes Theaterensemble ins Leben. Um auch dem einfachen Volk Kunst und Kultur näherzubringen, schickte Elizabeth I. dieses Ensemble regelmäßig auf Gastspielreisen durch die englischen Städte und Dörfer. Auf diese Weise machte sie die Schauspielkunst so zu einem Kulturspektakel, dass ganz Britannien in seinen Bann zog.
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Dessen herausragendste Figur, der Dramatiker William Shakespeare, gehörte zu den erklärten Lieblingen der passionierten Theaterliebhaberin Elizabeth – bei den Uraufführungen von „Ein Sommernachtstraum“ und „Komödie der Irrungen“ saß sie inmitten ihres Volkes im Zuschauerraum. Als Elizabeth I. 1603 verstarb, hinterließ sie zwar keinen leiblichen Thronfolger, aber ein neues England mit prosperierender Wirtschaft und blühender Kultur, bereit für den Schritt zu einem die Welt umspannenden Empire.
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