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2004

Luis Ureta

Luis Ureta, geboren in Santiago de Chile am 3. September 1967, erwarb ein Schauspieldiplom am Theaterkonservatorium der Universität in Chile. Seit 1991 hat Luis Ureta bei mehr als zwanzig Produktionen Regie geführt, vorwiegend Stücke von zeitgenössischen Bühnenschriftstellern (Chilenische zeitgenössische Theaterstücke von Galemiri, de la Parra, Radrigán und noch anderen) und mehrere von Autoren des deutschen Theaters: "Publikumsbeschimpfung" (2000) und "Das Spiel vom Fragen" von Peter Handke, "Heidi Hoh arbeitet nicht mehr" (2002) von Rene Pollesch – letzteres in enger Zusammenarbeit mit dem Autor, der sich eigens nach  Chile begab, um an der Inszenierug teilzunehmen.

Seit 1997 ist Luis Ureta Universitätslektor am Theater-konservatorium der Universität in Chile. Im Jahre 2002 erhielt  seine Kompanie LA PUERTA den begehrten nationalen Theaterpreis "Premio Nacional de Teatro" vom Chilenischen Kritikerkreis (Círculo Nacional de Críticos) als Anerkennung ihrer Leistungen über die letzten zehn Jahre. Luis Ureta plant, als nächstes  bei dem Stück "Sex nach Mae West" von Rene Pollesch Regie zu führen.
Luis Ureta inszenierte "Electronic City" von Falk Richter. Die chilenische Inszenierung, die in spanischer Sprache mit deutschen Untertiteln aufgeführt wurde, vermittelte Richters neuem Stück eine packende Neigung zum südamerikanischen Theater, welches sowohl auf Tempo, Humor und humorvolle Bilder, als auch auf die Begeisterung seiner Schauspieler setzt.

Àlex Rigola

Àlex Rigola was born in Barcelona in 1969 and was trained as a director at the Barcelona Institut del Teatre. In 1996, he directed his first piece, Heiner Müller´s "Wolokolamsker Chaussee I", at the Teatre Artenbrut.
A wide variety of pieces followed, ranging from "Trojan Women" by Euripides and Shakespeare´s "Titus Andronicus" to Büchner´s "Woyzeck", George Tabori´s Goldberg Variations, David Mamet´s "The Cryptogram" and a dramatisation of Kafka´s "The Process", many of which were shown at the Festival Grec in Barcelona and the International Theatre Festival in Sitges. For his interpretation of "Titus Andronicus", he received the José Luis Alonso Award for young directors and the Butaca Award for the best theatre production of 2001.

Seit März 2003 ist Àlex Rigola Creative Director am Lliure Teater in Barcelona, wo er in Shakespeares "Julius Cäsar" und David Mamets "Glengarry Glenn Ross" Regie führte.


Als Teilnehmer am Young Directors Project führte Àlex Rigola aus Katalanien Bertolt Brechts "Heilige Johanna der Schlachthöfe" aus den frühen Dreissigern auf. Brecht übte harsche Kritik am Kapitalismus indem er den Mythos der Heiligen Johanna in einer Zeit der globalen Wirtschaftskrise auf Chicago übertrug. Das Ergebnis ist "die moderne Entwicklung des faustischen Individuums“.

Christiane Pohle

Christiane Pohle, Jahrgang 1968, absolvierte ihr Schauspielstudium in Hamburg.
Sie führte 1999 erstmals Regie bei einer Tschechow-Bearbeitung der "Drei Schwestern", die unter dem Titel "Sitzen in Hamburg" 1999 an den Hamburger Kammerspielen herauskam. Sie erhielt mehrere Preise, darunter den Impulse-Award für Freies Theater. Daraufhin führte sie Regie an mehreren renommierten Theatern quer durch die deutschsprachige Welt: das Schauspielhaus Zürich, das Burgtheater in Wien, die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin, das TIF in Dresden und die Münchner Kammerspiele, wo ihr jüngstes Stück „Da kommt noch wer“ von Jon Fosse aufgeführt wurde.

Außerdem führte sie für die österreichische Premiere des Stückes „Fünf Goldringe“ der 25-jährigen Bühnenschriftstellerin Joanna Laurens Regie. Der Titel stammt aus dem bekannten Weihnachtslied „Partridge in a Pear Tree”.
  • 2004 Gewinner
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  • 2004 Event

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